Hagener Woche der Philosophie: Graduierte feiern ihren Abschluss

Die Woche war eine perfekte Gelegenheit, um gut vorbereitet ins Bachelorstudium zu starten. Eine Feier würdigte außerdem die erfolgreichen Abschlüsse am Institut für Philosophie.


Gruppenfoto Foto: FernUniversität
Glücklich über den Abschluss: Absolventinnen und Absolventen mit ihren Lehrenden vom Institut für Philosophie

Gespräche auf den Fluren der FernUniversität – darüber, warum man eigentlich Philosophie studiert, was einem das Studium persönlich bedeutet. Typisch für die Hagener Woche der Philosophie. Die dreitägige Veranstaltung führt einmal im Jahr Studierende aus der Ferne und Lehrende vor Ort zusammen. Vor allem frische Bachelorstudierende der Philosophie können dann erste direkte Kontakte zu ihren Dozentinnen und Dozenten aufbauen und den Lehrbetrieb ihres Instituts aus der Nähe kennenlernen. In mehreren Vorträgen stellten die Lehrgebiete verschiedene Arbeitsschwerpunkte und aktuelle Projekte vor. Die Bandbreite der Themen war entsprechend groß und reichte von Fragen wie „Können Maschinen denken?“ bis hin zu „Geld als Thema der Philosophie?“. Dazu gab es wie immer nützliche Einführungen für die Fernstudierenden – ins wissenschaftliche Arbeiten und in die Klausurvorbereitung.

„Ein großer Gewinn im Leben“

Traditionell ehrte das Institut für Philosophie auch alle Graduierten aus dem Studienjahr 2023. Institutsleiter Prof. Dr. Thomas Bedorf würdigte dabei 18 Bachelor- und 16 Masterabschlüsse. Allen erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen, die nach Hagen kommen konnten, überreichte er persönlich eine Rose. Außerdem bekamen sie die Möglichkeit, den anderen die Themen ihrer Abschlussarbeiten vorzustellen. Glückwünsche richtete auch Prof. Dr. Peter Risthaus, Dekan der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften, an alle Absolventinnen und Absolventen aus. In seinem Grußwort versicherte er: „Der Abschluss wird ein großer Gewinn in Ihrem Leben sein“ – ebenso wünschte er allen aktuellen Studierenden viel Erfolg und Freude auf ihrer weiteren Bildungsreise.

Frau am Rednerpult Foto: FernUniversität
Prof. Francesca Iannelli aus Italien kam gerne für ihren Festvortrag nach Hagen; 2004 hat sie hier selbst promoviert.

Philosophische Sicht auf Bildung

Ums Thema Bildung drehte sich auch der anschließende Festvortrag von Prof. Dr. Francesca Iannelli (Università degli Studi Roma Tre, Italien). Er trug den Titel: „Durch Philosophie leben lernen. Die Hegelsche Konzeption der Philosophie und der Bildung und die Herausforderungen unserer Zeit“. Die italienische Wissenschaftlerin kennt den Campus auch aus eigener Erfahrung gut: Von 1999 bis 2004 hat sie an der FernUniversität promoviert – und freute sich entsprechend über die Einladung nach Hagen. „Es ist mir eine große Ehre und Freude, die besondere Stimmung dieses Tages mit Ihnen zu teilen, der mich an einen ganz wichtigen Ort meiner geistigen Biografie zurückführt“, sagte die Philosophin in Richtung der Fernstudierenden und Graduierten, „ein Ort intellektueller und persönlicher Bildung, da Ihre Alma Mater auch die meine ist.“ Damit sprach sie stellvertretend aus, was wohl für viele FernUni-Absolventinnen und -Absolventen gilt: An der FernUni sieht man sich wieder.

 

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Benedikt Reuse | 17.11.2023