Neues FernUni-Start-up Center will Gründungsspirit wecken
Es unterstützt Gründungsinteressierte von der Idee bis zur Ausgründung. Anfang dieses Jahres hat es seine Arbeit aufgenommen.
Foto: FernUniversität
Eine Idee. Die ersten Ergebnisse sehen vielversprechend aus. Könnte daraus vielleicht mehr entstehen? Vielleicht eine Gründung, ein Start-up? Doch wie geht das? Genau hier setzt das neue Start-up Center der FernUniversität an. „Egal ob Studierende, Wissenschaftler:innen, Beschäftigte, Alumni oder auch Gründungsinteressierte aus der Region – unser Ziel ist es, den Gründungsspirit zu wecken“, sagt Sebastian Stukenkemper aus dem vierköpfigen Team hinter dem neuen Start-up Center.
Förderung durch das Land und die Europäische Union
Anfang dieses Jahres hat es seine Arbeit aufgenommen. Für den Aufbau steht der FernUniversität in Hagen in den kommenden drei Jahren eine Förderung aus der Landesinitiative „Start-up Center.NRW“ zur Verfügung. Insgesamt werden 14 Hochschulen vom Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit rund 18 Millionen Euro unterstützt.
So sollen diese ihre Gründungskultur weiterentwickeln und ihr Angebot für Gründungsinteressierte ausbauen. Die Anzahl und Qualität von Hochschul-Ausgründungen soll steigen und damit die Rolle der Hochschulen als Impulsgeber im Start-up-Ökosystem Nordrhein-Westfalens nachhaltig stärker werden.
Career Networking Night: „Aus Gründungsservice wird FernUni Start-up Center“
Lernen Sie das Team des FernUni Start-up Centers kennen und vernetzen Sie sich mit gründungsinteressierten Studierenden, Alumni und Mitarbeitenden.
17. März 2026
18:00 Uhr
Online
Gründungen als zusätzlicher Karrierepfad
Das Team des FernUni-Start-up-Centers besteht aus Sebastian Stukenkemper, Roman Romanov, Mark Schmidt und Dr. Stephanie Steden. Organisatorisch ist das Center sowohl im Transfer als auch im Forschungs- und Graduiertenservice verankert. Dadurch werden die Kompetenzen zum Thema Gründung, die bereits vorher an der FernUniversität vorhanden waren, gebündelt, professionalisiert und auf eine neue Ebene gehoben.
„Wir möchten Gründungen als zusätzlichen Karrierepfad an der FernUniversität etablieren“, lautet das Credo. Das Start-up Center möchte von der Idee bis zur Ausgründung beraten, Interessierte qualifizieren und mit internen und externen Partner:innen vernetzen. „Außerdem möchten wir auch bei der Förderung helfen, etwa bei der Antragstellung für ein EXIST-Gründerstipendium.“ EXIST ist das Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, das Studierende, Absolvent:innen und Wissenschaftler:innen bei der Vorbereitung von Unternehmensgründungen unter die Arme greift. Es finanziert für bis zu ein Jahr den Lebensunterhalt eines Gründerteams sowie Sach- und Coachingkosten, um aus einer Idee ein tragfähiges Start-up zu entwickeln.
Gründungspotenzial an der FernUni
Besonderes Gründungspotenzial sieht das vierköpfige Team an der FernUniversität in den Bereichen Bildungswissenschaft, Nachhaltigkeit und Digital Health. „Durch entsprechende Forschungsschwerpunkte und -zentren sind wir hier besonders gut aufgestellt, aber natürlich können sich auch Gründungswillige aus allen anderen Bereichen an uns wenden“, sagt Stephanie Steden.
Denn FernUni-Studierende aller Fachrichtungen können sehr gute Gründungskandidat:innen sein: „Durch ihr Alter und ihre beruflichen Erfahrungen wissen sie häufig genau, was funktioniert und was nicht.“
Aufbauarbeit
Aktuell ist das Team des Start-up Centers noch mit der Aufbauarbeit beschäftigt. In den ersten Wochen hat es bereits mit vielen anderen Universitäten sowie potenziellen Partnern aus der Region gesprochen. „Wir möchten beim Aufbau unseres Start-up Centers von den Erfahrungen profitieren, die andere auf diesem Weg bereits gemacht haben.“ Erste Gründungsberatungen haben aber ebenfalls schon stattgefunden. Außerdem war die neue Einrichtung bereits bei einer Präsenzveranstaltung von Prof. Till Winkler zum Thema „Social Entrepreneurship“ in Berlin präsent.
„Dass wir mit den Wissenschaftler:innen Hand in Hand auftreten, ist uns sehr wichtig“, betont das Team. Zum einen soll daher ein „Gründungsbotschafternetzwerk“ aufgebaut werden. Innerhalb aller Fakultäten und Forschungsschwerpunkte soll es Ansprechpartner:innen geben, die wie ein verlängerter Arm des Start-up Centers funktionieren. Zum anderen ist ein Mentoringprogramm geplant, bei dem Wissenschaftler:innen mit entsprechender Fachexpertise Gründungswilligen zur Seite stehen.
Alle Interessierten können sich gern beim Start-up-Team melden.
- E-Mail: startupcenter
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- LinkedIn-Account Transfer, Karriere und Gründungen | mehr