FernUni würdigt Engagement und Spitzenleistungen
Begegnung, Austausch und Anerkennung standen im Mittelpunkt der feierlichen Ehrung der Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten.
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Begegnung, Austausch und Anerkennung standen im Mittelpunkt der feierlichen Ehrung der Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten an der FernUniversität in Hagen. Dafür waren rund 30 der geförderten 62 Studierenden auf den Campus gekommen.
Kennenlernen im Speeddating
Zum Auftakt des Veranstaltungstages begrüßte Prorektor Prof. Dr. Osman Isfen die Stipendiat:innen persönlich. Er betonte die Bedeutung gesellschaftlichen Engagements und dass dieses heute mehr denn je Anerkennung verdiene. Zugleich hob er den Wert persönlicher Begegnungen hervor. Denn Vernetzung gelinge besonders gut, wenn Menschen sich direkt begegnen. „So wie Sie am heutigen Tag.“
Anschub für diese Vernetzung gab es bei einem Speeddating. Was machst du außerhalb des Studiums und was motiviert dich, waren die Fragen, über die die Studierenden innerhalb von jeweils drei Minuten miteinander sprachen. Und schon dabei wurde klar: Die Palette ist bunt. Während der eine über eine Nachhilfeplattform erzählte, auf der er sich engagiert, berichtete die andere von ihren zwei Kindern oder von ihrem Beruf. Zuvor hatten die Stipendiat:innen bereits bei einer Campusführung Einblicke in ihre Uni und dabei insbesondere ins hauseigene Videostudio bekommen.
Urkunden für die Stipendiat:innen und Fördernden
Den feierlichen Höhepunkt des Tages bildete die Ehrung der Stipendiatinnen und Stipendiaten. Rektor Prof. Dr. Stefan Stürmer würdigte bei der Abendveranstaltung die Leistungen der Geförderten: „Die FernUniversität ist stolz, dass Sie als Studierende bei uns sind.“ Dabei unterstrich er zugleich: „Wir hören gerne zu, was Sie zu sagen haben.“
Auch Erik Höhne, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität (GdF), richtete anerkennende Worte an die Geförderten und war sich sicher, dass diese die Zukunft unserer Gesellschaft aktiv mitgestalten werden. „Wir freuen uns, Sie auf diesem Weg zu unterstützen."
Beide dankten zudem ausdrücklich den Förderinnen und Förderern. „Ohne ihr Engagement wäre das Deutschlandstipendium nicht möglich“, betonte Rektor Stürmer.
Einen persönlichen Blick auf die Bedeutung der Förderung eröffnete die Rede der Stipendiatin Dorothee Winkler. Für sie war das Treffen mehr als eine formelle Ehrung: „Ich freue mich, hier andere Menschen kennenlernen zu dürfen, die ähnlich denken wie ich.“ Es gehe nicht nur um das Ziel, den Studienabschluss, sondern auch um den Weg dorthin: „Um die Haltung, mit der wir lernen, arbeiten und leben. Um die Frage, wie wir unsere Möglichkeiten nutzen und was wir daraus machen.“
Fördernde
30 Stipendien E. W. Kuhlmann-Stiftung, 20 Stipendien GdF, 5 Stipendien RAG-Stiftung, 2 Stipendien dormakaba Deutschland GmbH, 1 Stipendium Jan Bierbüße (Absolvent), 1 Stipendium Dr. Claudio Gruler (Absolvent) plus drei weitere Privatspender
Vielfalt, die beeindruckt
Bei der anschließenden Urkundenübergabe durch Rektor Stürmer und Erik Höhne wurde deutlich, wie außergewöhnlich diese Wege sind. In kurzen Worten stellte der Rektor jede Stipendiatin und jeden Stipendiaten vor – und schon diese Schlaglichter zeigten die enorme Bandbreite des Engagements: Vom Einsatz für Menschenrechte bei Amnesty International, über ehrenamtliche Arbeit im Tier- und Naturschutz, bis zum Studium neben der Pflege chronisch kranker Kinder.
Dem Auswahlgremium, das sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule zusammensetzt, lagen in dieser Förderperiode insgesamt 318 Bewerbungen vor. Die geförderten Studierenden verteilen sich auf alle fünf Fakultäten der FernUniversität; 37 Frauen und 25 Männer wurden in diesem Jahr ausgewählt.
Mit insgesamt 62 vergebenen Deutschlandstipendien erreicht die FernUniversität damit einen neuen Rekord. Ein Erfolg, auf dem sich die Hochschule allerdings nicht ausruhen möchte. Für das kommende Jahr ist das Ziel bereits klar formuliert. 100 Deutschlandstipendien sollen es nach Möglichkeit werden, damit noch mehr Studierende auf ihrem engagierten Weg begleitet werden können.
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