Intercultural Week bringt OpenEU-Partner nach Hagen
Im Rahmen der „Intercultural Week for OpenEU Staff“ begrüßte die FernUniversität in Hagen Kolleg:innen ihrer europäischen Partnerhochschulen auf dem Campus.
Foto: FernUniversität
Gäste von der Universidad Nacional de Educación a Distancia (UNED), der Universitat Oberta de Catalunya (UOC), der Bifröst University, der Open University of Cyprus (OUC) sowie der Universidade Aberta kamen mit Kolleg:innen der FernUni zu einem gemeinsamen interkulturellen Training zusammen.
Der eineinhalbtägige Workshop auf Englisch bot praktische Übungen, spannende Einblicke in unterschiedliche kulturelle Perspektiven sowie viel Raum für Diskussion, Vernetzung und gemeinsames Lernen. Es ging um Integration und die verschiedenen Blickwinkel darauf, um eigene Erfahrungen mit Fremdsein und Mobilität während des Studiums. Vorkenntnisse waren nicht erforderlich – vielmehr standen Offenheit und der gemeinsame Fokus auf den europäischen Bildungsraum im Mittelpunkt.
Kennenlernen und Wiedersehen
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Neben dem Training waren persönliche Begegnungen besonders wichtig. Viele der Teilnehmenden arbeiten bereits regelmäßig in OpenEU-Projekten zusammen, kennen sich bislang jedoch vor allem aus virtuellen Meetings. Es gab auch ein Wiedersehen zwischen Kolleg:innen, die sich im Rahmen einer Staff Week kennengelernt hatten. Die Intercultural Week bot Gelegenheit, Kontakte zu vertiefen, neue Netzwerke aufzubauen und die internationale Zusammenarbeit auf eine persönliche Grundlage zu stellen.
Für Nimal Nithiyanantham von der Studienberatung der Rechtswissenschaftlichen Fakultät war genau dieser Austausch ein wichtiger Grund für die Teilnahme. „Aufgrund meines Migrationshintergrunds war ich sehr an den Impulsen der Dozentinnen zum Thema interkultureller Austausch interessiert“, beschreibt er seine Motivation. „Besonders schön fand ich die Möglichkeit, Kolleginnen und Kollegen aus dem In- und Ausland persönlich kennenzulernen und Kontakte über den eigenen Arbeitskontext hinaus zu knüpfen.“
Facetten des Strukturwandels
Ein weiterer Höhepunkt war die gemeinsame Exkursion nach Dortmund. Die Gäste erlebten die ehemalige Industrieregion und bekamen Einblicke in den Strukturwandel im Ruhrgebiet: im belebten Umfeld des Phoenix-Sees auf dem ehemaligen Hoesch-Gelände und am Dortmunder U, der einstigen Brauerei und dem heutigen Museum.
Auch fachlich nahm Nimal Nithiyanantham neue Perspektiven mit: „Besonders wertvoll fand ich die Auseinandersetzung damit, wie interkulturelle Situationen entstehen und wie man ihnen im beruflichen Kontext sensibel und konstruktiv begegnen kann.“ Diese Erkenntnisse möchte er künftig auch im Kontakt mit internationalen Studierenden an der FernUni einsetzen.
Die Woche machte deutlich, wie wichtig persönlicher Austausch für erfolgreiche internationale Kooperationen ist – und wie lebendig europäische Zusammenarbeit an der FernUniversität inzwischen gelebt wird.
Das OpenEU-Team der FernUniversität hat das Intercultural Training organisiert, finanziert wurde es mit Mitteln durch das OpenEU-Begleitprogramm OpenECHO, gefördert durch den Deutschen akademischen Auslandsdienst und das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.
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