Digitale Studienmaterialien: FernUniversität treibt Transformation des Studiums weiter voran
Ab dem Wintersemester 2026/27 versendet die FernUniversität keine gedruckten Studienbriefe mehr.
Foto: Jakob Studnar
Die FernUniversität in Hagen setzt ihren Weg als führende digitale Universität Deutschlands konsequent fort. Nachdem die Fakultäten für Wirtschaftswissenschaft, Psychologie sowie die Rechtswissenschaftliche Fakultät bereits seit dem Sommersemester 2026 keine gedruckten Studienmaterialien mehr versenden, vollziehen nun auch die Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften sowie die Fakultät für Mathematik und Informatik diesen Schritt zum Wintersemester 2026/27.
Die Umstellung bedeutet den nächsten Schritt in einer Entwicklung, die die FernUniversität seit vielen Jahren prägt. Digitale Studienbriefe, Online-Lernumgebungen, virtuelle Lehrangebote und digitale Prüfungsformate gehören längst zum Alltag der Studierenden. Mit dem Verzicht auf Druck und Versand richtet die Universität ihre Prozesse noch konsequenter auf die Anforderungen eines modernen, flexiblen und digitalen Fernstudiums aus.
„Die FernUniversität zählt seit Jahren zu den Vorreitern digitaler Hochschulbildung. Unsere Studierenden lernen schon heute überwiegend digital und nutzen die vielfältigen Möglichkeiten unserer Online-Lernumgebungen“, betont Rektor Prof. Dr. Stefan Stürmer. „Mit dem Ende des Printversands entwickeln wir unser Studienmodell konsequent weiter. Die freiwerdenden Ressourcen investieren wir in innovative Lehr- und Lernangebote, von denen unsere Studierenden unmittelbar profitieren.“
Die digitale Bereitstellung der Lehrinhalte ermöglicht es der FernUniversität, Studienmaterialien schneller zu aktualisieren und den Studierenden unmittelbar ohne aufwändige Versandprozesse zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig profitieren Studierende von einem hohen Maß an Flexibilität und Barrierefreiheit: Die Materialien sind jederzeit und ortsunabhängig verfügbar, können bei Bedarf von den Studierenden individuell angepasst und mit unterstützenden Technologien genutzt werden. Auch Nachhaltigkeitsaspekte spielen eine wichtige Rolle: Durch den Wegfall von Druck und Versand schont die FernUniversität Ressourcen und reduziert ihre CO₂-Emissionen.
Ein weiterer Vorteil für Studierende liegt in der Vereinfachung der Studienorganisation. Da keine Produktions- und Versandzeiten mehr berücksichtigt werden müssen, können Rückmeldungen und Studienplanungen flexibler erfolgen. Zudem verzichtet die FernUniversität auf Sondergebühren für Nachbelegungen und Stornierungen.
Moodle als zentrale Lernumgebung
Alle digitalen Lehrmaterialien werden den Studierenden über Moodle, die zentrale Lernplattform der FernUniversität, bereitgestellt. Die Universität investiert kontinuierlich in deren Weiterentwicklung und schafft zusätzliche digitale Lernangebote, etwa durch interaktive Elemente, Videos oder Online-Seminare.
Wer weiterhin mit Papier arbeiten möchte, darf die bereitgestellten Materialien selbstverständlich selbst ausdrucken, auch der Ausdruck durch externe Druckdienstleister auf eigene Kosten ist ausdrücklich erlaubt. Eine Übersicht möglicher Anbieter stellt die FernUniversität auf ihrer Informationsseite zum digitalen Studium zur Verfügung.
Neue Impulse für digitale Lehre
Parallel zur vollständigen Umstellung startet die FernUniversität das Projekt „Content Production“. Gemeinsam mit dem Zentrum für Lernen und Innovation (ZLI) entwickeln Lehrende und Expertinnen und Experten innovative Konzepte für digitale Studienmaterialien und neue Formen des mediengestützten Lernens. Ziel ist es, die digitale Lehre weiterzuentwickeln und die Potenziale moderner Lerntechnologien noch stärker für Studium und Lehre nutzbar zu machen.
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