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Neues Modul 55223: Legal Tech und Künstliche Intelligenz in der juristischen Praxis

[22.07.2026]

Die Fakultät für Rechtswissenschaft erweitert ihr Studienangebot um ein neues Modul zum Thema Legal Tech und künstliche Intelligenz in der juristischen Praxis. Das Modul greift aktuelle Entwicklungen der Digitalisierung juristischer Arbeit auf und vermittelt Studierenden grundlegende Kenntnisse zu Einsatzmöglichkeiten, Chancen, Risiken und rechtlichen Rahmenbedingungen moderner Legal-Tech- und KI-Anwendungen.


Modul 55223 Foto: Adobe Firefly | Generiert mit KI

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Werkzeuge und KI-basierte Systeme in der juristischen Arbeit sinnvoll, reflektiert und rechtssicher eingesetzt werden können. Die Studierenden erhalten zunächst eine systematische Einführung in die Welt von Legal Tech und KI und lernen zentrale Anwendungsbereiche der Digitalisierung juristischer Arbeit kennen. Dazu zählen etwa die automatisierte Dokumentenerstellung, digitale Vertragsprüfung und Rechercheunterstützung durch intelligente Systeme.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz künstlicher Intelligenz in der juristischen Praxis. Die Studierenden erwerben ein grundlegendes Verständnis davon, was KI-basierte Sprachmodelle sind, nach welchen Prinzipien sie funktionieren und in welchen Bereichen sie bereits in der juristischen Arbeit genutzt werden. Zugleich werden typische Risiken und Grenzen dieser Technologien behandelt, um einen realistischen und kritischen Umgang mit KI-Anwendungen zu fördern.

Darüber hinaus setzt sich das Modul mit den rechtlichen Rahmenbedingungen auseinander, die beim Einsatz von KI-Technologien im juristischen Kontext zu beachten sind. Behandelt werden insbesondere datenschutzrechtliche Vorgaben nach der DSGVO, urheber- und haftungsrechtliche Fragestellungen, berufsrechtliche Grenzen sowie die Vorgaben der europäischen Verordnung über künstliche Intelligenz.

Foto: Privat
Zuständiger Lehrender: Dr. Stefan Schimke Rechtsanwalt Geprüfter Online-Marketing-Consultant (IHK)

Abgerundet wird das Modul durch eine praxisnahe Einführung in das Prompt Engineering. Dabei geht es darum, wie durch präzise formulierte Eingaben, geeignete Einstellungen und klare Zieldefinitionen die Qualität und Verlässlichkeit KI-generierter Ergebnisse verbessert werden können.

Die Prüfungsleistung besteht aus einer zweistündigen Modulabschlussklausur im Online-Format, in der Fachwissen und Kompetenzen geprüft werden.

Rechtswissenschaftliche Fakultät | 22.07.2026