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Online-Arbeitsgemeinschaften ab dem Wintersemester 2026/27: Mehr Flexibilität im Fernstudium
[20.08.2026]Ab dem Wintersemester 2026/27 wird die Teilnahme an den Online-Arbeitsgemeinschaften einfacher und flexibler: Eine vorherige Anmeldung zu den Arbeitsgemeinschaften ist künftig nicht mehr erforderlich. Studierende können damit selbst entscheiden, welche Arbeitsgemeinschaft sie besuchen möchten, und bei Bedarf auch auf einen anderen AG-Termin ausweichen. Eine vorherige Anmeldung über Zoom entfällt vollständig.
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Was ändert sich konkret?
Ab dem Wintersemester können Studierende ohne vorherige Anmeldung an den angebotenen Online-Arbeitsgemeinschaften teilnehmen. Eine feste Zuordnung zu einer bestimmten Arbeitsgemeinschaft gibt es nicht mehr.
Wir empfehlen weiterhin ausdrücklich, möglichst regelmäßig an einer festen Arbeitsgemeinschaft teilzunehmen. Gerade für den kontinuierlichen Austausch mit den AG-Leitenden und den anderen Studierenden sowie für die gemeinsame Bearbeitung der Fälle ist eine regelmäßige Teilnahme sinnvoll. Wenn es die persönliche Situation erfordert, können Studierende künftig unkomplizierter auf einen anderen Termin ausweichen.
Die Arbeitsgemeinschaften finden weiterhin zu den jeweils angegebenen Terminen online statt. Die Zugangsdaten und weitere Informationen erhalten Teilnehmende über die jeweiligen Moodle-Räume der AG-Leitenden.
Kann an mehreren Arbeitsgemeinschaften teilgenommen werden?
Grundsätzlich ist es möglich, an mehreren Arbeitsgemeinschaften teilzunehmen. Studierende können daher auch verschiedene Arbeitsgemeinschaften kennenlernen und zunächst in unterschiedliche Termine „hineinschnuppern“. Wir empfehlen jedoch, sich pro Modul möglichst auf eine Arbeitsgemeinschaft festzulegen und diese regelmäßig zu besuchen.
Der Grund dafür liegt insbesondere in der didaktischen Konzeption der Arbeitsgemeinschaften: Jede AG-Leiterin und jeder AG-Leiter gestaltet die Arbeitsgemeinschaft als zusammenhängendes Programm. Bereits erlernte Inhalte und Methoden werden in späteren Terminen aufgegriffen und teilweise als bekannt vorausgesetzt. Zudem kann sich das Lerntempo zwischen den einzelnen Arbeitsgemeinschaften unterscheiden.
Ein regelmäßiger Wechsel zwischen verschiedenen Arbeitsgemeinschaften ist daher zwar organisatorisch möglich, didaktisch jedoch nicht empfehlenswert. Wer sich für eine Arbeitsgemeinschaft entschieden hat, profitiert in der Regel am meisten davon, deren Verlauf kontinuierlich zu begleiten.
Die neue Regelung soll daher vor allem dann zusätzliche Flexibilität ermöglichen, wenn ein einzelner Termin einmal nicht wahrgenommen werden kann und nicht dazu führen, dass das zusammenhängende Programm einer Arbeitsgemeinschaft regelmäßig gewechselt wird.
Warum entfällt die Anmeldung?
Mit dem Wegfall der Anmeldung möchten wir das Fernstudium stärker an den Bedürfnissen unserer Studierenden ausrichten. Das bisherige Anmeldeverfahren sollte feste Kleingruppen ermöglichen, hat sich in der Praxis jedoch nur eingeschränkt bewährt: Viele Studierende meldeten sich vorsorglich für mehrere AGs an, ohne regelmäßig teilzunehmen. Dadurch wurden Plätze gebunden und zugleich entsprach die feste Zuordnung nicht immer den Anforderungen eines flexiblen Fernstudiums.
Das neue Modell soll daher mehr Flexibilität ermöglichen und gleichzeitig den organisatorischen Aufwand für Studierende und AG-Leitende reduzieren. Wichtig: Die Änderung gilt nur für die Online-Arbeitsgemeinschaften. Die Anmeldung zu den Präsenz-Arbeitsgemeinschaften und Bootcamps über die Campus-Standorte bleibt weiterhin bestehen.
Mehr Eigenverantwortung, mehr Flexibilität
Die neue Regelung setzt stärker auf die Eigenverantwortung der Studierenden. Sie entscheiden selbst, welche Arbeitsgemeinschaft für sie am besten passt und wie sie ihre Teilnahme mit ihrem individuellen Studienalltag vereinbaren.
Dabei bleibt die regelmäßige Teilnahme an einer AG weiterhin die empfohlene Vorgehensweise. Die neue Flexibilität soll insbesondere dann helfen, wenn die Teilnahme an der gewählten AG ausnahmsweise terminlich oder didaktisch nicht mehr passt. Die Arbeitsgemeinschaften selbst bleiben in ihrer bisherigen Form bestehen. Auch die Kommunikation mit den AG-Leitenden sowie die Bereitstellung von Materialien und Informationen erfolgen weiterhin über Moodle.
Wie es ab dem 1. Oktober 2026 losgeht
Die Studierenden erhalten wie gewohnt ab Semesterbeginn (1. Oktober bzw. 1. April) Zugriff auf die Moodle-Umgebungen der AG-Leitenden.
Damit Studierende ihr Semester künftig noch früher und besser planen können, finden sie bereits ab dem 1. September (bzw. 1. März) auf unserer Homepage die angebotenen Termine der Online-Lektionen und Arbeitsgemeinschaften.
Alle weiteren Informationen zur Teilnahme an den Arbeitsgemeinschaften finden Studierende in den FAQ auf unserer Homepage.