Höher, schneller, Bildung
Der zweite Hagener Sportgipfel lässt das sportliche Netzwerk in der Region weiter wachsen und macht Lust auf mehr.
Breitensport trifft Profisport. Wissenschaft trifft Politik und Wirtschaft. Was vor einem Jahr in der Villa Bechem als lockerer Austausch begann, wurde mit der 2. Auflage zu einer digitalen Sportkonferenz mit Strahlkraft für die Region und darüber hinaus.
Gemeinsam mit Markus Krüger vom Verband Der Mittelstand richtete das Institut für wissenschaftliche Weiterbildung der FernUniversität zum zweiten Mal den Sportgipfel aus: mit Gästen aus der Region auf dem Campus und digital zugeschalteten Teilnehmenden aus ganz Deutschland und der Schweiz.
„Sport und die FernUniversität passen hervorragend zusammen”, stellte Prof. Dr. Stefan Stürmer in seiner Begrüßung heraus und ließ keinen Zweifel daran, wie gut sich die regionalen Wurzeln in Hagen und die digitale Ferne bei Lehre und Weiterbildungen in der FernUni-DNA ergänzen.
Digitale Zukunft des Sports
Wie sieht die digitale Zukunft des Sports aus? Wie können Vereine für die digitale Transformation fit gemacht werden? Mit welchen Initiativen tragen Bund und Länder zur Modernisierung der Sportstätten in NRW bei? Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit im Sport? Und wie lässt sich Führung im Sport trotz knapper Ressourcen gestalten? Darüber diskutierten Vertreter:innen aus Sport, Wissenschaft und Politik. Prof. Ulrike Baumöl (Universität St. Gallen), Malte Kalsbach (Bayer 04 Leverkusen), Sebastian Schneider (VfL Eintracht Hagen) Thorsten Schick (CDU Landtagsfraktion NRW), Prof. Jörn Littkemann (FernUniversität) und Ingo Klein (Borussia Dortmund) brachten die Diskussion mit Impulsen ins Rollen.
An Themeninseln wurden weitere Aspekte wie Nachwuchs, Weiterbildung und Partnerschaften vertieft. Um Wirtschaft, Ehrenamt, Leistungssport und Politik drehte sich die Podiumsdiskussion mit Atila Tasli in seiner Rolle als Vorsitzender des Multisportvereins TSV Hagen 1860, dem Hagener Oberbürgermeister Dennis Rehbein und Frank Richter, dem Leiter Sales, Marketing und Kommunikation der Iserlohn Roosters. Weiterer Höhepunkt war ein Interview auf der Bühne mit Marsha Owusu Gyamfi vom Basketball Leistungszentrum Hagen und ihren Bericht zum Projekt Bundesliga.
Impulse für Weiterbildung Sports Business Management
Impulse aus dem Sportgipfel fließen direkt ein in die Weiterbildung Sports Business Management, die seit Januar 2025 erfolgreich angeboten wird. Der Wirtschaftswissenschaftler Jörn Littkemann nutzte den Gipfel auch zur Vernetzung, um in der FernUni-Lehre zukünftig praxisnahe Projekte im Zusammenspiel mit Sportvereinen umzusetzen: „Das Thema Sportmanagement ist dabei die gemeinsame Klammer.”
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