Studieren mit Behinderung

Herzlich willkommen auf unserer Seite „Studieren mit Behinderung“

Foto: fotolia, Jacob Lund

Für Studieninteressierte, StudienanfängerInnen und auch Studierende in den höheren Semestern ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten und die Informations- und Beratungsangebote zu finden, die Ihre konkreten Fragen beantworten und Ihre Anliegen differenziert klären können. Wir beraten und unterstützen Sie gerne bei allen beeinträchtigungsbezogenen Anliegen rund um Studienorientierung, Bewerbung und Studium an der FernUniversität in Hagen.

Auf dieser Webseite finden Sie verschiedene Informationen rund um das Studium mit Behinderung und chronischer Erkrankung, beispielsweise Informationen zum Studium (z. B. Nachteilsausgleiche, Ausstieg und Wiedereinstieg bei Krankheitsphasen), weiterführende Links und Veranstaltungshinweise. Gerne stehen wir auch universitätsinternen Stellen für Informationen und Beratung rund um das Thema „Studieren mit Beeinträchtigungen an der Universität FernUniversität“ zur Verfügung.

Wen sprechen Sie bei Fragen an?

Hochschulbeauftragte für behinderte und chronisch kranke Studierende:

Claudia Imhoff

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus und den Vorgaben der Hochschulleitung biete ich bis auf weiteres die Beratung per Mail und online an.
Alle weiteren Informationen zum aktuellen Lehr- u. Prüfungsbetrieb entnehmen Sie bitte den Hinweisen auf der Homepage, die regelmäßig aktualisiert werden.


E-Mail: claudia.imhoff[at]fernuni-hagen.de

Bei Fragen zum Studium nutzen Sie bitte die Sprechstunde der Hochschulbeauftragten für behinderte und chronisch kranke Studierende, oder wenden sich an Ihre Lehrenden oder die Prüfungsämter der Fakultäten.

Downloads

​Der Leitfaden Nachteilsausgleich in Prüfungen steht Ihnen ab sofort zum Download zur Verfügung.

Videostreaming

Erstinformationen zum Studienstart

Veranstaltungen

  • „Ich wollte raus. Ich wollte Neues sehen, Neues erleben und vor allem was lernen.“, das war Steffis Motivation für einen weltwärts-Freiwilligendienst in Ghana. Die junge Frau hat Glasknochen und nutzt einen Rollstuhl.

    Über bezev können junge Menschen mit und ohne Beeinträchtigung/Behinderung einen internationalen Freiwilligendienst machen.

    Im Rahmen der Kampagne zeigen fünf neue Kampagnenclips Bilder von Steffis weltwärts-Dienst in Ghana. „Trotz aller Anstrengungen und Gefahren, denen man als Mensch mit Glasknochen jeden Tag begegnet, habe ich diesen Zug nach draußen, diese Neugierde, die schon immer in mir war; ich kann mich davon gar nicht aufhalten lassen. Das wäre dann auch nicht ich“, sagt Steffi. Die Filme zeigen ihr Leben vor Ort, die Arbeit in der Schule, ihre Freundschaft zu Esther und ihre Sicht auf das Thema Barrierefreiheit in Ghana. „Freiwilligendienste sind in verschiedenen Ländern nächstes Jahr wieder möglich. Deswegen ermutigen wir gerade Menschen mit Behinderung sich an uns zu wenden. Wir beraten sie zu inklusiven Einsatzmöglichkeiten und vermitteln sie gerne an eine passende Entsendeorganisation“, sagt Jelena Wander, Projektkoordinatorin bei bezev.

    Die Kampagnenclips sind barrierefrei und stehen mit Untertiteln in Gebärdensprachverdolmetschung und mit Audiodeskription zur Verfügung. Die Filme und mehr Informationen zur Kampagne erhalten Neugierige unter: www.bezev.de/kampagne

  • Gaad 2019Foto: FernUniversität

    Digitale Barrierefreiheit – Die Ombudsstelle NRW stellt sich vor

 
 

Hilfen für den Studienalltag

  • In der Regel schreiben Studierende der FernUniversität Klausuren jeweils zu einer bestimmten Zeit an einem zentralen Ort. Für behinderte oder chronisch kranke Studierende ist dies aus gesundheitlichen Gründen nicht immer möglich, deshalb bietet die FernUniversität je nach Einschränkung an, Klausurzeiten zu verlängern, Aufgabenstellungen vorlesen zu lassen oder in Einzelfällen Prüfungen auch unter Aufsicht in der eigenen Wohnung oder einem Studienzentrum schreiben zu lassen. In einigen Studiengängen können Klausuren in bestimmten Situationen durch schriftliche Hausarbeiten ersetzt werden. Die FernUniversität braucht in solchen Fällen Zeit und etwas Spielraum, um eine individuelle Lösung zu finden und Prüfungsbedingungen zu gewährleisten, die allen Studierenden gerechte Chancen bieten. Deshalb sollten Sie sich so früh wie möglich mit dem Prüfungsamt Ihrer Fakultät in Verbindung setzen.

  • Die Stabsstelle für Arbeitsschutz und Umweltschutz stellt folgende Informationen zur Verfügung:

  • Der Campus (pdf) der FernUniversität in Hagen mit seinen Seminarräumen ist behindertengerecht ausgestattet und barrierefrei zugänglich. Einige Lehrgebiete und Veranstaltungsorte sind jedoch in Altbauten untergebracht. Sie sollten deshalb die Erreichbarkeit im Vorfeld eines Besuches abklären.

    Das gilt auch für unsere Regional- und Studienzentren, die meist in städtischen Gebäuden oder Bauten des jeweiligen Bundeslandes untergebracht sind; auf deren Ausstattung hat die FernUniversität nur geringen Einfluss.

  • Das für die Studierenden der FernUniversität in Hagen zuständige Studentenwerk Dortmund berücksichtigt auf Antrag eine Behinderung oder Krankheit als besondere Härte, die den BAföG-Bezug verlängern kann.

    Von Ihrem örtlichen Sozialamt bzw. der Agentur für Arbeit können Bedürftige – neben der regulären Hilfe zum Lebensunterhalt bzw. Grundsicherungsleistungen – unter anderem auch Hilfe zur Ausbildung erhalten. Beispiele sind Büchergeld, Vorlesekosten oder Fahrtkosten.

  • Das Webangebot der FernUniversität ist sehr umfangreich gestaltet und bietet neben den allgemeinen Studieninformationen auch die Möglichkeit zur individuellen online Nutzung. Das umfasst neben dem virtuellen Studienplatz, auf dem Sie Ihre Daten verwalten und die Rückmeldung bequem erledigen können auch die Moodle-Lernumgebung, die Ihnen etwa ein gemeinsames Arbeiten in online-Lerngruppen ermöglicht und Foren zu allen von Ihnen belegten Kursen anbietet.

    In einem speziellen Social-Media-Wiki erläutern Fernstudierende die vielfältigen online-Tools und geben Tipps.

    Wie Sie das online-Angebot mit seinen vielfältigen Kontakt und Arbeitsmöglichkeiten nutzen, entscheiden Sie dann letztlich selbst.

  • Zugang zur wissenschaftlichen Literatur

    Die Universitätsbibliothek der FernUniversität eröffnet Ihnen einen komfortablen Zugang zu der für das Studium benötigten wissenschaftlichen Literatur, ohne dass Sie das Haus verlassen müssen. Über die Webseiten der Bibliothek können Sie im online-Katalog und in zahlreichen wissenschaftlichen Datenbanken recherchieren. Die Bücher und Aufsätze, die Sie zusätzlich zu Ihrem Studienmaterial benötigen, können Sie bestellen und erhalten diese dann per Post direkt nach Hause.

  • Eine Studentin kann zwei Stufen zum Seminarraum nicht überwinden, aber eine Rampe würde Abhilfe schaffen? Ein barrierefreies WC ist am Prüfungsort vorhanden, jedoch benötigt ein Student zusätzlich einen speziellen Toilettenlift? Studierende sind auf eine Schriftdolmetschung angewiesen, um Ihnen während einer nichtverpflichtenden Online-Veranstaltung folgen zu können? In diesen und ähnlichen Fällen steht mit dem Inklusionskonzept 2018-2022 der FernUniversität ein Hilfsmittelfond zur Verfügung, um kurzfristig die Ausleihe oder Beschaffung von Hilfsmitteln und Unterstützungsleistungen zu finanzieren.

    Die Anträge können nicht von Studierenden gestellt werden.

Webredaktion Studium | 05.11.2020