Studieren mit Behinderung

Herzlich willkommen auf unserer Seite „Studieren mit Behinderung“

Foto: fotolia, Jacob Lund

Für Studieninteressierte, StudienanfängerInnen und auch Studierende in den höheren Semestern ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten und die Informations- und Beratungsangebote zu finden, die Ihre konkreten Fragen beantworten und Ihre Anliegen differenziert klären können. Wir beraten und unterstützen Sie gerne bei allen beeinträchtigungsbezogenen Anliegen rund um Studienorientierung, Bewerbung und Studium an der FernUniversität in Hagen.

Auf dieser Webseite finden Sie verschiedene Informationen rund um das Studium mit Behinderung und chronischer Erkrankung, beispielsweise Informationen zum Studium (z. B. Nachteilsausgleiche, Ausstieg und Wiedereinstieg bei Krankheitsphasen), weiterführende Links und Veranstaltungshinweise. Gerne stehen wir auch universitätsinternen Stellen für Informationen und Beratung rund um das Thema „Studieren mit Beeinträchtigungen an der Universität FernUniversität“ zur Verfügung.

Wen sprechen Sie bei Fragen an?

Hochschulbeauftragte für behinderte und chronisch kranke Studierende:

Claudia Imhoff

Sprechstunde: jeden Dienstag 10:00 – 12:00 Uhr

Tel.: +49 2331 987-1527 oder per
E-Mail: claudia.imhoff@fernuni-hagen.de

Bei Fragen zum Studium nutzen Sie bitte die Sprechstunde der Hochschulbeauftragten für behinderte und chronisch kranke Studierende, oder wenden sich an Ihre Lehrenden oder die Prüfungsämter der Fakultäten.

Downloads

​Der Leitfaden Nachteilsausgleich in Prüfungen steht Ihnen ab sofort zum Download zur Verfügung.

Videostreaming

Erstinformationen zum Studienstart mit Gebärdensprache

Veranstaltungen

  • Der Career-Services des Akademischen Beratungs-Zentrums bietet terminierte Beratungsangebote zum Bewerbungsmappen-Check zur Vorbereitung für Messe-Events für Studierende mit chronischer Erkrankung und/oder Behinderung an.
    In Zusammenarbeit mit der zentralen Auslands-und Fachvermittlung – Arbeitgeberservice „Vermittlung von schwerbehinderten Akademiker“ der Bundesarbeitsagentur (kurz ZAV) und der Beratungsstelle zur Inklusion bei Behinderung und chronischer Erkrankung, können sich Studierende und AbsolventInnen mit Behinderung / chronischer Erkrankung zu ihrer Bewerbungsmappe beraten lassen. Ziel ist es, den Studierenden Möglichkeiten und Informationen zum erfolgreichen Bewerben aufzuzeigen.

    Weitere Informationen gibt es hier:

  • Das Fernstudium ermöglicht ein Höchstmaß an räumlicher und zeitlicher Flexibilität und eignet sich damit besonders für alle Studierenden, die aufgrund ihrer Behinderung oder chronischen Erkrankung nur schlecht eine Präsenzhochschule besuchen können und auf besondere Studienbedingungen angewiesen sind.

    In dieser Veranstaltung informieren wir alle Studierenden und Studieninteressierten über die Besonderheiten des Fernstudiums mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Im Fokus stehen dabei Themen wie Nachteilsausgleiche im Studium, besondere Hilfestellungen im Studienalltag und das Beratungsangebot der FernUniversität in Hagen.

    Weitere Informationen, sowie die Anmeldung finden Sie unter folgendem Link: https://www.fernuni-hagen.de/stz/bonn/veranstaltungen/wise1819_studiummitbehinderung_wise1819.shtml

  • Das kombabb-Kompetenzzentrum bietet in Kooperation mit dem Alice-Salomon-Berufskolleg auch in diesem Jahr eine Informationsveranstaltung zum Thema „Studieren mit (nicht-)sichtbarer Behinderung und / oder chronischer Erkrankung“ an. Themen sind u.a. Hoch­schulwahl, Nachteilsausgleiche bei der Zulassung und während des Studiums, Unterstützungsmöglichkeiten, Finanzierung eines Studiums und „Outing" einer nicht-sichtbaren Behinderung / chronischen Erkrankung. Angesprochen werden nicht nur Schüler_Innen im Rollstuhl, mit einer Seh- oder Hörbehinderung, sondern auch junge Menschen, die eine nicht-sichtbare Behinderung und / oder chronische Erkrankung haben, z.B. Diabetes, Epilepsie, eine Autismus-Spektrum-Störung oder psychische Erkrankung. Die Veranstaltung wendet sich ebenfalls an Eltern und an alle, denen dieses Thema im Beruf begegnet, z.B. Lehrer_innen, Rehaberater_innen der Arbeitsagenturen, Mitarbeiter_innen des IFD, Mitarbeiter_innen der EUTB oder der Autismums-Therapie-Zentren.

    Die Veranstaltung findet am 28. November 2018 um 17:00 Uhr im Alice-Salomon-Berufskolleg, Gebäude A, Raum 101, Akademiestraße 46/48, in 44789 Bochum statt.

    Flyer (PDF 100 KB)


    Anmeldung und Information:
    kombabb-Kompetenzzentrum NRW, Tel.: 0228 / 947 445 12
    E-Mail: kontakt@kombabb.de
    www.kombabb.de
    www.kombabb-internetportal-nrw.de

 
 

Hilfen für den Studienalltag

  • In der Regel schreiben Studierende der FernUniversität Klausuren jeweils zu einer bestimmten Zeit an einem zentralen Ort. Für behinderte oder chronisch kranke Studierende ist dies aus gesundheitlichen Gründen nicht immer möglich, deshalb bietet die FernUniversität je nach Einschränkung an, Klausurzeiten zu verlängern, Aufgabenstellungen vorlesen zu lassen oder in Einzelfällen Prüfungen auch unter Aufsicht in der eigenen Wohnung oder einem Studienzentrum schreiben zu lassen. In einigen Studiengängen können Klausuren in bestimmten Situationen durch schriftliche Hausarbeiten ersetzt werden. Die FernUniversität braucht in solchen Fällen Zeit und etwas Spielraum, um eine individuelle Lösung zu finden und Prüfungsbedingungen zu gewährleisten, die allen Studierenden gerechte Chancen bieten. Deshalb sollten Sie sich so früh wie möglich mit dem Prüfungsamt Ihrer Fakultät in Verbindung setzen.

  • Die Stabsstelle für Arbeitsschutz und Umweltschutz stellt folgende Informationen zur Verfügung:

  • Der Campus (pdf) der FernUniversität in Hagen mit seinen Seminarräumen ist behindertengerecht ausgestattet und barrierefrei zugänglich. Einige Lehrgebiete und Veranstaltungsorte sind jedoch in Altbauten untergebracht. Sie sollten deshalb die Erreichbarkeit im Vorfeld eines Besuches abklären.

    Das gilt auch für unsere Regional- und Studienzentren, die meist in städtischen Gebäuden oder Bauten des jeweiligen Bundeslandes untergebracht sind; auf deren Ausstattung hat die FernUniversität nur geringen Einfluss.

  • Das für die Studierenden der FernUniversität in Hagen zuständige Studentenwerk Dortmund berücksichtigt auf Antrag eine Behinderung oder Krankheit als besondere Härte, die den BAföG-Bezug verlängern kann.

    Von Ihrem örtlichen Sozialamt bzw. der Agentur für Arbeit können Bedürftige – neben der regulären Hilfe zum Lebensunterhalt bzw. Grundsicherungsleistungen – unter anderem auch Hilfe zur Ausbildung erhalten. Beispiele sind Büchergeld, Vorlesekosten oder Fahrtkosten.

  • Das Webangebot der FernUniversität ist sehr umfangreich gestaltet und bietet neben den allgemeinen Studieninformationen auch die Möglichkeit zur individuellen online Nutzung. Das umfasst neben dem virtuellen Studienplatz, auf dem Sie Ihre Daten verwalten und die Rückmeldung bequem erledigen können auch die Moodle-Lernumgebung, die Ihnen etwa ein gemeinsames Arbeiten in online-Lerngruppen ermöglicht und Foren zu allen von Ihnen belegten Kursen anbietet.

    In einem speziellen Social-Media-Wiki erläutern Fernstudierende die vielfältigen online-Tools und geben Tipps.

    Wie Sie das online-Angebot mit seinen vielfältigen Kontakt und Arbeitsmöglichkeiten nutzen, entscheiden Sie dann letztlich selbst.

  • Zugang zur wissenschaftlichen Literatur

    Die Universitätsbibliothek der FernUniversität eröffnet Ihnen einen komfortablen Zugang zu der für das Studium benötigten wissenschaftlichen Literatur, ohne dass Sie das Haus verlassen müssen. Über die Webseiten der Bibliothek können Sie im online-Katalog und in zahlreichen wissenschaftlichen Datenbanken recherchieren. Die Bücher und Aufsätze, die Sie zusätzlich zu Ihrem Studienmaterial benötigen, können Sie bestellen und erhalten diese dann per Post direkt nach Hause.

Webredaktion Studium | 09.11.2018