Anmelden zum UniWiND-Online-Symposium

Der Universitätsverband zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland und die FernUniversität laden zum digitalen Symposium am 17. und 18. September ein.


Foto: BlandineSchillinger_Moment_Getty Images

Die Corona-Pandemie hat in 2020 massive Auswirkungen auf die Veranstaltungsplanung aller Einrichtungen. So musste die ursprünglich in Hamburg geplante UniWiND-Jahrestagung auf den Herbst 2021 verschoben werden. Um trotzdem auch in diesem Jahr einen Austausch zu ermöglichen, hat UniWiND entschieden, ein Online-Symposium anzubieten. Digitale Gastgeberin in diesem Jahr ist die FernUniversität in Hagen.

„Dass eine relativ kurzfristige Planung und Umsetzung dieser Veranstaltung möglich war, zeigt, dass UniWiND ein funktionierendes und aktives Netzwerk ist. Ich freue mich sehr über die Unterstützung unserer Mitglieder“, sagt Prof. Dr. Erika Kothe. Die ehemalige Prorektorin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist seit 2013 Vorsitzende des Universitätsverbandes UniWiND ist. So wird die digitale Veranstaltung (genauso wie die jährlichen Präsenzveranstaltungen) von einer der Mitgliedsuniversitäten ausgerichtet.

Die inhaltlichen Beiträge werden überwiegend von Personen aus den Mitgliedsuniversitäten sowie den UniWiND-internen Arbeitsgruppen und Netzwerken angeboten, die hier ihre einrichtungsübergreifende Expertise mit allen Interessierten teilen möchten.

Impulsvortrag der FernUni-Rektorin

Das UniWiND-Online-Symposium 2020 startet am 17. September 2020 mit einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Ada Pellert, Rektorin der FernUniversität. Danach gibt es am 17. und 18. September thematische Workshops von UniWiND-Mitgliedern sowie ausgewählte Gastbeiträge. Die Workshops beschäftigen sich u. a. mit den Themenblöcken Gute wissenschaftliche Praxis, Internationalisierung, Open Science und Diversität sowie der Gestaltung von Übergangsphasen vor und nach der Promotion. Thema werden aber auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Promotion sein, beispielsweise im Workshop „Online-Qualifizierung für Promovierende,“ und in einem Austausch am Ende der Veranstaltung. In diesem offenen Austausch „Covid-19 und Promotion“, der vom UniWiND-Vorstand moderiert wird, können die Teilnehmenden ihre Themen einbringen.

„Sicher wird die Pandemie auch in anderen Workshops am Rande thematisiert werden. Wir hoffen, durch die vielseitigen Workshops, ein umfassendes Bild zu bekommen, wie sich Corona auf die Bedingungen, unter denen eine Promotion stattfinden kann, ausgewirkt hat, und welche Maßnahmen die Graduierteneinrichtungen ggf. ergriffen haben, um negative Folgen abzumildern“, erläutert Prof. Kothe. UniWiND biete hier in diesem Jahr die Gelegenheit für den digitalen Austausch über Good Practices. Neben den Workshops werden die Teilnehmenden zudem in einer Virtual Lounge die Möglichkeit haben, sich in kleinen Gruppen untereinander auszutauschen.

Anmelden bis 3. September

Das Symposium ist offen für alle Interessierten. Interessierte können sich bis zum 3. September 2020 ausschließlich online anmelden. Die Veranstalter bitten um eine verbindliche Anmeldung zu den einzelnen Workshops, da die Anzahl der Plätze für einige Workshops begrenzt ist.

Tagungsorganisation/Gastgeber:


UniWiND e. V.

Der Universitätsverband zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland (UniWiND) wurde 2009 gegründet und ist ein Forum für den universitätsübergreifenden Austausch zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Der Verband hat derzeit 75 Mitglieder (mehrheitlich Universitäten). UniWiND setzt sich dafür ein, die Bedingungen der Weiterqualifizierung von Promovierenden und Postdocs nach gemeinsamen Standards zu optimieren, um ihnen bestmögliche Chancen für zukünftige Karrieren innerhalb und außerhalb der Universitäten zu ermöglichen. Der Vereinssitz von UniWiND e. V. ist Freiburg im Breisgau. Die Geschäftsstelle befindet sich seit 2013 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

FernUniversität in Hagen

Die FernUniversität steht als weltweit einzige deutschsprachige staatliche Fernuniversität für gelebte Diversität und den Zugang zu einer akademischen Ausbildung für Studierende aus sehr vielfältigen Kontexten und Lebensrealitäten. Gegründet 1974 mit einer ersten Kohorte von 1.330 Studierenden ist die FernUniversität heute die größte Universität Deutschlands mit über 76.000 Studierenden und Vorreiterin in Sachen Digitalisierung in der Lehre und Lebenslanges Lernen. Rund um diese Themen wurde auch der erste von derzeit drei Forschungsschwerpunkten der FernUniversität gegründet. Weitere Schwerpunkte der interdisziplinären Forschung an der FernUniversität liegen in den Bereichen Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit sowie Digitale Kultur. Mit ihren 13 Regionalzentren ist die FernUniversität deutschlandweit präsent und unterhält auch Außenstellen in Österreich, der Schweiz und Ungarn.

Der Service Wissenschaftlicher Nachwuchs der FernUniversität wurde 2016 vom Rektorat gegründet. Er unterstützt als fachübergreifende Beratungs- und Vernetzungseinrichtung die Promovierenden und Postdocs aller Fächer auf ihrem wissenschaftlichen Weg an der FernUniversität – vor Ort in Hagen und virtuell. Die FernUniversität ist seit 2017 Mitglied bei UniWiND e. V.

Kontakt

UniWiND-Geschäftsstelle
Franziska Höring

/o Graduierten-Akademie
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Johannisstraße 13
07743 Jena
Tel.: +49 3641 9-401390
E-Mail: kontakt
Webseite: www.uniwind.org

Ansprechpartnerin an der FernUniversität:
Dr. Hannah Schürenberg-Frosch
Service Wissenschaftlicher Nachwuchs
Universitätsstraße 27
58097 Hagen
Tel.: +49 2331 987 4661
E-Mail: swn
Webseite: www.fernuni-hagen.de/forschung/swn/

Presse | 05.08.2020