Gemeinsam mit der FernUniversität die Bildung der Zukunft gestalten

Der Dialog zwischen EdTec-Start-ups und der Wissenschaft beginnt am 30. April. Gründerinnen und Gründer können sich bis 11. April bei der Expertin für digitale Fernlehre bewerben.


Foto: RgStudio/E+/Getty Images

„‚Start UP!‘ – Gemeinsam morgen denken“ heißt es am Freitag, 30. April, ab 14 Uhr in einer Online-Veranstaltung der FernUniversität in Hagen. Sie möchte ihre Expertise in der digitalen Fernlehre mit dem Innovationsgeist junger EdTec-Unternehmen zusammenbringen und gemeinsam mit Gründerinnen und Gründern die Bildung der Zukunft gestalten. Das Format richtet sich sowohl an Interessierte, die bereits eine konkrete Idee haben, als auch an bestehende Start-ups in unterschiedlichen Entwicklungsphasen. Mitbringen sollten sie ein positives Mindset und eine innovative Idee für ein Start-up. Erhalten sollen sie eine fundierte Einschätzung der Umsetzbarkeit, der Marktgängigkeit oder des didaktischen Designs ihres Ansatzes durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachrichtungen. Bewerbungen sind bis zum 11. April möglich, Rückmeldungen versendet die FernUni bis zum 16. April. Den Teilnehmenden entstehen keine Kosten.

Plattform zur Vernetzung

Die FernUni ergreift die Initiative, um die Digitalisierung im Bildungsbereich zu stärken, deren Defizite die Corona-Pandemie sichtbar gemacht hat. Der Markteintritt für neue Unternehmen insbesondere in die Bereiche Schule und Hochschule ist schwierig, da es an Austausch mangelt, gesetzliche Regelungen unklar und konkrete Szenarien wenig bekannt sind. Daher bietet die FernUniversität eine Plattform zur Vernetzung an, auf der sich EdTec-Start-ups und Wissenschaft austauschen können.

Wer dabei sein möchte, sollte sich per E-Mail (Adresse: startup [at] fernuni-hagen.de) bewerben und in einem kurzen Text mit maximal 2.000 Zeichen schildern, worin die Geschäftsidee besteht und worin die größten Herausforderungen liegen dürften – welcher Gedanken also besonders intensiv diskutiert werden soll.

Expertise und Innovationsgeist zusammenbringen

Die FernUniversität setzt bei dem Angebot auf ihrer mehr als 40-jährigen Expertise in der Entwicklung und Erprobung moderner, digital gestützter Lern- und Lehrkonzepte auf. Bei der Umsetzung solcher Konzepte spielen technische Innovationen eine zentrale Rolle. Diese Expertise möchten die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Innovationsgeist junger EdTec-Unternehmen zusammenbringen: Im exklusiven Dialog sollen eigene Ideen, Visionen und Tools in einer kommunikativen Umgebung mit hochkarätigen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern aus Wissenschaft und Forschung weiterentwickelt werden können.

Im ersten Schritt wählt die FernUniversität die spannendsten Ansätze aus und bringt bis zu zwei Personen eines Unternehmens im April 2021 in einen virtuellen Austausch mit ihren Expertinnen und Experten. Die Startup-Gründerinnen und -Gründer können in dieser Runde ihre Idee noch einmal in einem kurzen Pitch vorstellen und sich dann in intensiven Gesprächen zu dem Feedback aus diesem vertraulichen Kreis austauschen.

Im zweiten Schritt werden die inspirierendsten Start-ups ausgewählt und im Sommer an die FernUniversität eingeladen. Die FernUni-Fachleute möchten den Dialog dann auch persönlich fortführen und im entspannten Rahmen den Austausch vertiefen. In dieser Umgebung können die Gründerinnen und Gründer neue Idee entwickeln, mit Studierenden und Investorinnen und Investoren im Themenbereich Digitalisierung und Bildung zusammenkommen und so gemeinsam eine Community etablieren, die langfristig im Austausch steht. Ggf. wird über eine der aktuellen Pandemiesituation entsprechende (Online-)Alternative entschieden.

Zum Veranstaltungsflyer (PDF 278 KB)

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New Learning

Die FernUniversität ist Initiatorin des Hagener Manifests zum New Learning, sie unterstützt andere Hochschulen und deren Lehrende in vielfältiger Weise bei der Entwicklung digitaler Lehrangebote. Von der Veranstaltung erhofft sie sich neue Impulse für künftige Projekte.


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Gerd Dapprich | 12.03.2021