„Digitale Kompetenzen“ in der Erwachsenenbildung

Am 12. Oktober beginnt eine neue Weiterbildung für Lehrende zum Thema Digitale Kompetenzen. Damit öffnet die FernUniversität einen Teil ihres Fortbildungsprogramms für alle.


Foto: Kidsada Manchinda/Moment/Getty Images

Mit dem Programm „Schule Digital“ gibt es am Institut für wissenschaftliche Weiterbildung der FernUniversität in Hagen (FeUW) bereits ein Programm, mit dem Lehrerinnen und Lehrer ihre Fähigkeiten für modernen Unterricht ausbauen können. Neu hinzu kommt nun der Kurs „Digitale Kompetenzen“, der sich vor allem an Personen richtet, die in Fort- und Ausbildung für Erwachsene gestalten, wie zum Beispiel in Berufsbildung. Das Ziel ist es, dass Teilnehmende nach dieser Weiterbildung in der Lage sind, online- und hybride Schulungs- und Beratungssettings professionell zu gestalten und umzusetzen. Ein weiterer Schritt der FernUniversität den digitalen Wandel im Bildungssektor mitzugestalten.

Zugeschnitten auf spezielle Bedürfnisse

Die Weiterbildung basiert auf dem E-Teaching-Zertifikatsprogramm (E-T-Z) des e-KOO-Teams, das Dozentinnen und Dozenten der FernUniversität mediendidaktische Grundlagen vermittelt. Das beliebte Programm wurde von der FeUW weiterentwickelt und auf die Bedürfnisse von externen Interessierten zugeschnitten. Dazu gab es auch eine Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur Hagen, die Cathrin Vogel – Bildungswissenschaftlerin bei der FeUW – so beschreibt: „Wir haben die Erkenntnisse aus einem gemeinsamen Workshop mit der Arbeitsagentur in das Konzept eingearbeitet“

Foto: Hardy Welsch
Cathrin Vogel ist Bildungswissenschaftlerin bei der FeUW.

Die neue Weiterbildung umfasst ungefähr 125 Arbeitsstunden, die auf sechs Wochen verteilt sind. Am 12. Oktober beginnt sie mit einem Kick-Off, gefolgt von vier Workshops. Zum Abschluss – es gibt eine begleitende Projektarbeit – präsentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ergebnisse. Denjenigen, die mit Erfolg teilgenommen haben, stellt die FeUW ein Zertifikat über fünf Credit-Points aus. Alle Präsenztermine finden von 16 bis 18 Uhr online statt, während die restliche Zeit frei eingeteilt werden kann. Das wird nicht nur den pandemischen Umständen gerecht, sondern ist ein Modell, wie das erfolgreiche FernUni-Prinzip des Blended-Learnings auf die Erwachsenenbildung in Zukunft angewendet werden kann.

Gutes Betreuungsverhältnis

Betreuung wird bei dem Kurs großgeschrieben, Expertinnen und Experten mit wissenschaftlichem Hintergrund begleiten Teilnehmende im Lernprozess und geben wertvolles Feedback. Daneben werden sämtliche Materialien online über die Lern-Plattform Moodle bereitgestellt. Dort finden sich auch Möglichkeiten zum kollegialen Austausch abseits der Präsenzphasen.

Der inhaltlichen Leiterin Vogel war es wichtig zu betonen, dass: „die Weiterbildung darauf abzielt, dass die Inhalte und gewonnen Erkenntnisse direkt in der Berufspraxis der Teilnehmenden Anwendung finden.“

 

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Carsten Sander | 08.10.2021